Sasha Koura arbeitet mit materialbasierten Installationen und Fundmaterialien. Im Zentrum ihrer Praxis stehen Fragen von Erinnerung, Wahrnehmung und der Transformation materieller Reste. Sie arbeitet mit Strategien der Kontextverschiebung und Doppeldeutigkeit, durch die vertraute Gegenstände in neue, oft fragile Bedeutungsebenen überführt werden: Oft werden von Wegwerfkreisläufen stammende Alltags-Papiergegenstände bis auf das Wesentliche destilliert, verarbeitet und neu präsentiert – in Form von Arrangements oder fotografischen Iterationen. So entsteht eine künstlerische Sprache, die zwischen Vertrautheit und Entfremdung oszilliert und zugleich zugrundeliegende Fragen unserer Gegenwart berührt: den Umgang mit Ressourcen, mit Geschichte und mit der Zuschreibung von Bedeutung.
„Andenken”, 2025, Variable räumliche Installation. Erste Iteration, Installationsansicht
„Das Wunderkabinett”, 2022-2025, Aus der Sammlung Fremde-Heimat-Museum. Verwandelbares Objekt. Installationsansicht.
„Hôtel de Ville”, 2025, Objekte aus der Sammlung History Lessons. Buch Installation.
„Marianne”, 2025, Fotoserie aus der Sammlung History Lessons.
„Geheimnisse Der Botanik”, 2021-22, Wand Installation, 360 x 145 cm.
Aus der Serie „Zeugnisse“, 2023, Tuch No. 3 – Der Fall Wasse, Assemblage.
Ausstellungen
2026
„Von Schwelle zu Schwelle“, Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden, Einzelaustellung
2025
„History
Lessons“, Official Open Studio. Cité internationale des Arts, Paris,
2025
„Neither Here Nor There“, Künstlerkreis Ortenau, Offenburg,