Sechs eigenständige Ausstellungen eröffnen vielfältige Perspektiven auf zeitgenössische Kunst und laden dazu ein, unterschiedliche künstlerische Handschriften zu entdecken. Zwischen klassischen Präsentationen und experimentellen Ansätzen entsteht ein offener Dialog über Material, Raum und Wahrnehmung – und über die Möglichkeiten, Ausstellung
immer wieder neu zu denken.
Lara Angeles „SOFTWARE THRESHOLD“ (31. Juli – 9. August, Vernissage: Freitag, 31. Juli, 19 Uhr)
Wie sieht Software aus, wenn sie einen Körper bekommt? SOFTWARE THRESHOLD bewegt sich entlang einer Schwelle, an der sich technische Systeme ihrer Funktion entziehen und ein eigenes Ökosystem werden.
Samuel Kienle „SORGE TRAGEN“ (31. Juli – 9. August, Vernissage: Freitag, 31. Juli, 19 Uhr)
Die Ausstellung untersucht Fürsorge als räumliche und materielle Praxis. Großformatige, gemalte Pflaster treten in Beziehung zur Architektur des Ausstellungsraums und fragen nach Formen von Schutz, Verletzlichkeit und Verantwortung.
Silke Stock „wah“ (14.–23. August, Vernissage: Freitag, 14. August, 19 Uhr)
Modelle und Fotografien geben Einblick in eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Lust an der Plastizität. Täuschend echte Lebensmittelrepliken bewegen sich zwischen sinnlicher Verlockung, spielerischem Humor und der Frage nach Wirklichkeit und Illusion.
Jakob Seckinger „New Era Fits™” (14.–23. August, Vernissage: Freitag, 14. August, 19 Uhr)
Wasserzeichen durchbrechen Bilder mit einem halbtransparenten Muster um den kommerziellen Wert zu schützen. New Era FitsTM stellt den Kontrollverlust über das eigene Bild zur Schau. Dabei ist die Malerei Ausdruck eines Endverbrauchers.
Martin Pöll „halte fest den Traum“
(27. August – 6. September, Vernissage: Donnerstag, 27. September, 19 Uhr)
Ausgehend von Naturverhältnissen entwickelt Martin Pöll Arbeiten von besonderer Natürlichkeit und Leichtigkeit. Dinge und Zustände finden in seinen poetischen Bildräumen zueinander und eröffnen einen sensiblen Blick auf unsere Beziehung zur Umwelt.
Rina Kurihara “Sternen Steine, Luken Lücken”
(27. August – 6. September, Vernissage: Donnerstag, 27. September, 19 Uhr)
Unsichtbare Existenzen sowie Gefühle und Erinnerungen, die den Alltag prägen, stehen im Zentrum der Arbeiten von Rina Kurihara. Ihre Werke machen verborgene Erfahrungen und Perspektiven sichtbar und lenken den Blick auf das, was häufig unbeachtet bleibt.
